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- Stijn
- Lid
- Berichten: 725
- Lid geworden op: 06 okt 2003, 19:10
- Locatie: Amsterdam
1913
18. Februar: Arthur Axmann wird in Hagen (Westfalen) als jüngstes von fünf Kindern des Rechtsberaters Aloys Axmann und dessen Frau Emma (geb. Frick) geboren.
1916
Die Familie zieht nach Berlin-Wedding, wo der Vater als Versicherungsangestellter arbeitet.
Nach dem Tod des Vaters muß die Mutter die Familie allein ernähren.
1919
Axmann wird in die 300. Gemeindeschule in Berlin-Wedding eingeschult.
1921
Aufgrund seiner herausragenden Schulleistungen wird er in eine Förderklasse übernommen.
1922
Mit Hilfe eines Stipendiums wechselt er zur 6. Oberrealschule in Berlin-Wedding.
1928
14. September: Axmann besucht eine Versammlung, auf der Joseph Goebbels spricht und die sein Interesse an der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) weckt.
November: Axmann tritt als 15jähriger Gymnasiast in die Hitler-Jugend (HJ) ein und wird Führer der HJ im Berliner Bezirk Wedding.
1929/30
Er ist als Zellenleiter und als Redner beim NS-Schülerbund aktiv.
1931
12. März: Axmann legt sein Abitur ab und verläßt damit den NS-Schülerbund.
Er immatrikuliert sich an der Berliner Universität, um Volkswirtschaft, Staats- und Rechtswissenschaft zu studieren. Dem NS-Studentenbund tritt Axmann nicht bei.
Juni/Juli: Da seine Mutter und seine Brüder arbeitslos geworden sind, muß Axmann sein Studium unterbrechen. Er muß sich seinen Lebensunterhalt selbst verdienen.
September: Er wird Mitglied der NSDAP.
1932
Axmann wird in die Reichsleitung der HJ berufen. Hier übernimmt er die Organisation der Jugendbetriebs- und Berufsschulzellen.
1933
ab Mai: Axmann wird Gebietsführer und Leiter des "Sozialen Amts der Reichsjugendführung". Er baut das staatliche Berufsbildungswerk auf und gründet den "Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend", an dem jährlich über eine Million junge Arbeiter teilnehmen.
1934
ab November: Er übernimmt die Führung der HJ in Berlin.
1936
Juli: Axmann wird Leiter des "Reichsberufswettkampfs". Er tritt als Spezialist auf den Gebieten des Jugendrechts und der sozialen Betreuung Jugendlicher im Sinne des Nationalsozialismus hervor.
1939
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ist er kurzzeitig als Soldat bei der Wehrmacht.
1940
1. Mai: Er wird Stellvertreter des Reichsjugendführers Baldur von Schirach.
August: Axmann wird Nachfolger Schirachs. Er forciert die militärisch organisierte Entwicklung der HJ und läßt zunehmend HJ-Gruppen zum Militärdienst heranziehen. Der HJ-Streifendienst wird zu einer Nachwuchs- und Rekrutierungsorganisation für die Waffen-SS umgestaltet.
1941
Nach schwerer Verwundung zu Beginn des Überfalls auf die Sowjetunionist er von Dezember bis Kriegsende erneut als Reichsjugendführer tätig.
1945
In den letzten Kriegswochen läßt Axmann aus Mitgliedern des Deutschen Jungvolks (DJ) bestehende Einheiten als Teil des Volkssturms für den sogenannten Endkampf um Berlin aufstellen.
Mai: Kurz nach dem Tod Adolf Hitlers gelingt ihm die Flucht aus dem Führerbunker.
Axmann verbringt fünf Monate unter dem Decknamen Erich Siewert in Mecklenburg-Vorpommern. Er wird offiziell für tot erklärt.
Dezember: Axmann nimmt in Lübeck Kontakt zu ehemaligen HJ-Führern und NS-Funktionären auf. Mit weiteren ehemaligen HJ-Führern wird er unter dem Vorwurf "neonazistischer Konspiration" verhaftet.
1946
Oktober: Axmann wird aus der Haft entlassen.
1947
ab Juli: Er ist erneut über mehrere Wochen inhaftiert und wird verhört.
1948
ab Juni: Axmann wird in das Lager Nürnberg-Langwasser verlegt.
Juli: Die Spruchkammer Nürnberg bereitet die Anklage gegen Axmann vor.
1949
April: Er wird von der Nürnberger Hauptspruchkammer als "Hauptschuldiger" zu drei Jahren und drei Monaten Arbeitslager verurteilt, die allerdings durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten.
Nach erfolgloser Arbeitsuche in Schleswig-Holstein siedelt Axmann nach Gelsenkirchen über. Er arbeitet als Vertreter einer Kaffee-Firma
1958
19. August: Er wird von einem Berliner Gericht zur Zahlung von 35.000 DM wegen "Verhetzung der Jugend" verurteilt. Die Zahlung kann Axmann durch den Verkauf mehrerer Grundstücke in Berlin begleichen.
1960
Axmann muß seine kurz zuvor gegründete Handelsfirma wegen mangelnder Aufträge schließen.
1971-1976
Nachdem eine zweite Firmengründung gescheitert ist, baut Axmann für eine spanische Firma ein Freizeitzentrum auf Gran Canaria auf.
1985
Nach seiner Übersiedlung nach Berlin, wo er noch in verschiedenen Stellungen arbeitet, zieht er sich endgültig aus dem Berufsleben zurück. Er pflegt Kontakte aus HJ-Zeiten und arbeitet an seinen Memoiren.
1994
Es erscheint eine vierteilige Kassettenedition unter dem Titel "Schicksalsjahre der Hitlerjugend".
1995
Axmann veröffentlicht seine Memoiren "Das kann doch nicht das Ende sein".
1996
24. Oktober: Arthur Axmann stirbt in Berlin.
Een beetje Axmann info leek mij wel handig:)
18. Februar: Arthur Axmann wird in Hagen (Westfalen) als jüngstes von fünf Kindern des Rechtsberaters Aloys Axmann und dessen Frau Emma (geb. Frick) geboren.
1916
Die Familie zieht nach Berlin-Wedding, wo der Vater als Versicherungsangestellter arbeitet.
Nach dem Tod des Vaters muß die Mutter die Familie allein ernähren.
1919
Axmann wird in die 300. Gemeindeschule in Berlin-Wedding eingeschult.
1921
Aufgrund seiner herausragenden Schulleistungen wird er in eine Förderklasse übernommen.
1922
Mit Hilfe eines Stipendiums wechselt er zur 6. Oberrealschule in Berlin-Wedding.
1928
14. September: Axmann besucht eine Versammlung, auf der Joseph Goebbels spricht und die sein Interesse an der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) weckt.
November: Axmann tritt als 15jähriger Gymnasiast in die Hitler-Jugend (HJ) ein und wird Führer der HJ im Berliner Bezirk Wedding.
1929/30
Er ist als Zellenleiter und als Redner beim NS-Schülerbund aktiv.
1931
12. März: Axmann legt sein Abitur ab und verläßt damit den NS-Schülerbund.
Er immatrikuliert sich an der Berliner Universität, um Volkswirtschaft, Staats- und Rechtswissenschaft zu studieren. Dem NS-Studentenbund tritt Axmann nicht bei.
Juni/Juli: Da seine Mutter und seine Brüder arbeitslos geworden sind, muß Axmann sein Studium unterbrechen. Er muß sich seinen Lebensunterhalt selbst verdienen.
September: Er wird Mitglied der NSDAP.
1932
Axmann wird in die Reichsleitung der HJ berufen. Hier übernimmt er die Organisation der Jugendbetriebs- und Berufsschulzellen.
1933
ab Mai: Axmann wird Gebietsführer und Leiter des "Sozialen Amts der Reichsjugendführung". Er baut das staatliche Berufsbildungswerk auf und gründet den "Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend", an dem jährlich über eine Million junge Arbeiter teilnehmen.
1934
ab November: Er übernimmt die Führung der HJ in Berlin.
1936
Juli: Axmann wird Leiter des "Reichsberufswettkampfs". Er tritt als Spezialist auf den Gebieten des Jugendrechts und der sozialen Betreuung Jugendlicher im Sinne des Nationalsozialismus hervor.
1939
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ist er kurzzeitig als Soldat bei der Wehrmacht.
1940
1. Mai: Er wird Stellvertreter des Reichsjugendführers Baldur von Schirach.
August: Axmann wird Nachfolger Schirachs. Er forciert die militärisch organisierte Entwicklung der HJ und läßt zunehmend HJ-Gruppen zum Militärdienst heranziehen. Der HJ-Streifendienst wird zu einer Nachwuchs- und Rekrutierungsorganisation für die Waffen-SS umgestaltet.
1941
Nach schwerer Verwundung zu Beginn des Überfalls auf die Sowjetunionist er von Dezember bis Kriegsende erneut als Reichsjugendführer tätig.
1945
In den letzten Kriegswochen läßt Axmann aus Mitgliedern des Deutschen Jungvolks (DJ) bestehende Einheiten als Teil des Volkssturms für den sogenannten Endkampf um Berlin aufstellen.
Mai: Kurz nach dem Tod Adolf Hitlers gelingt ihm die Flucht aus dem Führerbunker.
Axmann verbringt fünf Monate unter dem Decknamen Erich Siewert in Mecklenburg-Vorpommern. Er wird offiziell für tot erklärt.
Dezember: Axmann nimmt in Lübeck Kontakt zu ehemaligen HJ-Führern und NS-Funktionären auf. Mit weiteren ehemaligen HJ-Führern wird er unter dem Vorwurf "neonazistischer Konspiration" verhaftet.
1946
Oktober: Axmann wird aus der Haft entlassen.
1947
ab Juli: Er ist erneut über mehrere Wochen inhaftiert und wird verhört.
1948
ab Juni: Axmann wird in das Lager Nürnberg-Langwasser verlegt.
Juli: Die Spruchkammer Nürnberg bereitet die Anklage gegen Axmann vor.
1949
April: Er wird von der Nürnberger Hauptspruchkammer als "Hauptschuldiger" zu drei Jahren und drei Monaten Arbeitslager verurteilt, die allerdings durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten.
Nach erfolgloser Arbeitsuche in Schleswig-Holstein siedelt Axmann nach Gelsenkirchen über. Er arbeitet als Vertreter einer Kaffee-Firma
1958
19. August: Er wird von einem Berliner Gericht zur Zahlung von 35.000 DM wegen "Verhetzung der Jugend" verurteilt. Die Zahlung kann Axmann durch den Verkauf mehrerer Grundstücke in Berlin begleichen.
1960
Axmann muß seine kurz zuvor gegründete Handelsfirma wegen mangelnder Aufträge schließen.
1971-1976
Nachdem eine zweite Firmengründung gescheitert ist, baut Axmann für eine spanische Firma ein Freizeitzentrum auf Gran Canaria auf.
1985
Nach seiner Übersiedlung nach Berlin, wo er noch in verschiedenen Stellungen arbeitet, zieht er sich endgültig aus dem Berufsleben zurück. Er pflegt Kontakte aus HJ-Zeiten und arbeitet an seinen Memoiren.
1994
Es erscheint eine vierteilige Kassettenedition unter dem Titel "Schicksalsjahre der Hitlerjugend".
1995
Axmann veröffentlicht seine Memoiren "Das kann doch nicht das Ende sein".
1996
24. Oktober: Arthur Axmann stirbt in Berlin.
Een beetje Axmann info leek mij wel handig:)
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Ernst-H
- Lid
- Berichten: 606
- Lid geworden op: 02 jan 2004, 12:59
- paulstolk
- Lid
- Berichten: 711
- Lid geworden op: 05 nov 2003, 21:19
- Locatie: Ede, gelderland
Ik wil wel... maar volgens mij laat picserver niet zulke grote plaatjes toeErnst-H schreef:Hoi Paul,
interessante serie foto's. Mooie opnames van uniformen alsmede burgerkleding uit die jaren (de bekende drollenvangers)
Foto nummer 9 ziet er wel erg boeiend uit. Zou je daar mogelijk een wat grotere scan van kunnen plaatsen. Er lijken een aantal zeer interessante uniformen op te staan
thnx
- paulstolk
- Lid
- Berichten: 711
- Lid geworden op: 05 nov 2003, 21:19
- Locatie: Ede, gelderland
inmiddels heb ik een grotere versie geplaatst.... als je het nu niet meer kan zien dan weet ik 't ook niet meer.
kijk hier maar:
http://home.planet.nl/~stolk347/fotocol ... _ernst.htm
kijk hier maar:
http://home.planet.nl/~stolk347/fotocol ... _ernst.htm
- Roel R.
- Lid
- Berichten: 5675
- Lid geworden op: 21 sep 2003, 01:50
-
Ernst-H
- Lid
- Berichten: 606
- Lid geworden op: 02 jan 2004, 12:59
Joh Roel........toch niet die ene van Seys
Ik ben er al tijden naar op zoek maar toen ik het museum bezocht was de vitrine reeds leeg
De aparte uniformen zijn waarschijnlijk Hongaars, Bulgaars of Roemeens. Daartussen staan natuurlijk enkele WH-soldaatjes. Setting suggereert een Lazaret (hospitaal)
De aparte uniformen zijn waarschijnlijk Hongaars, Bulgaars of Roemeens. Daartussen staan natuurlijk enkele WH-soldaatjes. Setting suggereert een Lazaret (hospitaal)
Gezocht: Militaire objecten, documenten, foto's uit en over de stad Kampen (Overijssel) en de kleinere kernen.
-- Kampen -- IJsselmuiden -- Grafhorst -- Wilsum -- 's Heerenbroek -- Zalk & Veecaten -- Kamperveen --
-- Kampen -- IJsselmuiden -- Grafhorst -- Wilsum -- 's Heerenbroek -- Zalk & Veecaten -- Kamperveen --
- Mooyman
- Lid
- Berichten: 3061
- Lid geworden op: 14 okt 2003, 12:37
- Locatie: O(o)st-Friesland
- Roel R.
- Lid
- Berichten: 5675
- Lid geworden op: 21 sep 2003, 01:50
- LHek
- Lid
- Berichten: 762
- Lid geworden op: 20 nov 2003, 14:58
- robin.h
- Lid
- Berichten: 1877
- Lid geworden op: 11 nov 2002, 17:23
- Locatie: Maastricht
Ik heb nu, 3 veldpostbrieven gekregen 1 brief van de nsdap en een duitse betaalkaart.
Robin
Robin
Mijn nieuwe verzamelsite: " http://www.worldwar2collector.tk "
- Peter M
- Lid
- Berichten: 6270
- Lid geworden op: 15 okt 2003, 18:09
Vandaag: een Belgische militaire kaart van Antwerpen, ik wacht nog met ze te kopen voor ik zeker weet dat ze oorlogs is. Momenteel ben ik er vrij van overtuigd dat ze voor-oorlogs is (misschien nog van voor WOI).
http://members.lycos.nl/moelanspeter/Kaart.jpg
En dit heb ik gekregen: een Winterhilfswerk miniatuurtje, 1937-38. Nogmaals: zeer hartelijk dank Mattie
http://members.lycos.nl/moelanspeter/WHW.jpg
http://members.lycos.nl/moelanspeter/Kaart.jpg
En dit heb ik gekregen: een Winterhilfswerk miniatuurtje, 1937-38. Nogmaals: zeer hartelijk dank Mattie
http://members.lycos.nl/moelanspeter/WHW.jpg
- Mooyman
- Lid
- Berichten: 3061
- Lid geworden op: 14 okt 2003, 12:37
- Locatie: O(o)st-Friesland
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